RRC 13 - RECENT RACING CLUB

Archiv 2022

Autocrash

Der FIA dreht es wohl den Magen um, wenn sie diesen Begriff im Zusammenhang mit Motorsport hört, aber dieses actionreiche Spektakel, das so viele Fans an die Veranstaltungsorte lockt, dass jeder RX-Veranstalter neidisch wird, hat durchaus seine Daseinsberechtigung.

Unser Vorstandsmitglied René Gerdenits, leidenschaftlicher und gewissenhafter Schrauber, frönt diesem Hobby seit vielen Jahren, hat nicht nur Ehefrau Yvonne als moralische Unterstützung bei fast jedem Rennen an seiner Seite, sondern auch Tochter Julia, die 2019 mit einem eigenen Honda Civic in der Juniorenklasse einstieg und heuer ihre erste volle Saison in der Division „Unverbaut“ fährt. Gesamtplatz 5 bei 15 gewerteten Fahrern lassen auf Talent schließen.

Für uns ein Grund, einmal von einem Event zu berichten, und zwar vom Saisonfinale in Grafenbach am 16. Oktober 2022.

109 Starter in allen Klassen sprechen eine deutliche Sprache, die unzähligen Zuschauer rund um die landschaftlich traumhaft gelegene Rennstrecke ebenso. An zwei Stellen konnte man sich mit Schnitzelsemmeln, Würstel und Getränken versorgen, also war vor Ort auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Ausgangslage für René in der Klasse „Seriennah bis 2.100ccm“  war chancenreich: Dachdeckermeister und Rallycrosser Josef Strebinger lag 7 Punkte vor René, beide mit Honda Civic verschiedener Generationen. Da Autocrash aus unserer Sicht „eigene“ Regeln (Stichwort Teamsport) hat, heißt der Kampf um den Titel nicht Gerdenits gegen Strebinger sondern René gegen den MSC Traiskirchen und Josef gegen den RT Sollenau – und je nach Sympathie gegen CT 161 Puchberg, den MSC NÖ Nord oder RC Oberwart, um nur einige zu nennen.

Im Vorlauf holte René mit einem Laufsieg 5 Punkte, Josef als Dritter 3 Punkte, was den Rückstand auf 5 Punkte schrumpfen ließ. Das Semifinale beendete René mit einem Reifenschaden auf Platz 2 hinter seinem Clubkollegen Christian Tuschel, den wir schon als Rallycrosser kennen, Josef blieb punktelos – somit stand es 71 zu 71 nach Punkten.

Im alles entscheidenden Finale startete René aus der ersten Reihe, Josef weit hinter ihm, aus der zweiten Kurve aber kam Josef bereits auf Platz drei, was kurz auf eine spannende sportliche Entscheidung auf der Rennstrecke, Fahrer gegen Fahrer, hoffen ließ, doch beim Autocrash ist alles möglich: während sich Josefs Teamkollege Günter Kassecker beim Versuch, René zu eliminieren, spektakulär von der Piste beförderte, beendete ein Fahrer des CT 161 Puchberg Josefs Kampf um Punkte auf eine im Autocrash legale aber recht unschöne Art und Weise. Finalsieg für René, der allen Hindernissen ausweichen konnte und damit den Titel des Autocrash-Staatsmeisters 2022 in der Klasse Seriennah bis 2.100ccm mit nach Hause nahm.

Autocrash 16.10.2022 vor dem Finale  Autocrash 16.10.2022 nach dem Finale
    René mit Racingdog Bruno vor dem Finale ...               ... und entspannt und happy nach dem Sieg

Im Hinblick darauf, dass René jede Schraube seines Honda Civic kennt und sicherlich mehr Tüftelei denn Geld in sein Hobby investiert, und wenn man sieht, wie viel Geld Mitbewerber in die Hand nehmen, ist dieses Jahr, in dem es auch schon Totalausfälle gab, als erfolgreich anzusehen.

Wer weitere Informationen zum Thema sucht, sich über Reglement und Veranstaltungen informieren möge, dem sei die Homepage des Dachverbandes ans Herz gelegt -> https://autocrash.hpage.com

Text: Michael Albert, Fotos: Michael Albert (li.) und Günther Schätzinger (re.)

 


3-Stunden-Rennen auf dem Nordring am 11. Juni 2022

Das Trio Günther Schätzinger, René Gerdenits und Michael Albert nahm bei sommerlichen Bedingungen den Nordring unter die Räder des Cup-erprobten AUTOMETZKER-Mazda 323F. Im Training das bewährte Procedere, jeder Fahrer besichtigt die Strecke mit gebrauchten Reifen, bevor der Schnellste mit neuen Gummis auf Zeitenjagd für die Startaufstellung geht. Präsident Michael Albert stellte den Mazda auf den vierten Startplatz, dies bedeutete die zweite Startreihe an der Innenbahn, angesichts der Konkurrenz mehr als erfreulich. Beim letzten Reifenwechsel in Training fiel Teamschrauber René Gerdenits auf, dass sich der Motorlüfter weigerte, seinen Dienst aufzunehmen, wenn er aufgrund steigender Motortemperatur dazu aufgefordert wurde. Ein korrodierter Stecker wurde als Ursache diagnostiziert und der Lüfter kurzerhand auf „Dauerfeuer“ verkabelt. Das Team hoffte, dass der Motor nicht bereits Schaden genommen hat.

3-Stunden-Rennen Fuglau 12.6.2022
                                     Michael im ersten Turn nach dem Asphaltsprung

Am Start konnte Michael einen Platz gewinnen, hinter dem Schiessling-BMW und dem Golf des LeruTeam2 ging es in die ersten Runden. Rallycross-Staatsmeister Peter Freinberger war überrascht vom angeschlagenen Tempo in der Anfangsphase des Rennens, noch überraschter aber hat ihn das Überholmanöver unseres Präsi in der Schikane, was kurzzeitig Position 2 in Rennen bedeutete. Ein Reifenschaden rechts hinten kurz vor Ende des ersten Turns kostete leider einige Plätze, beim Reifenwechsel übernahm Günther Schätzinger den Mazda und ging auf Aufholjagd, die dank guter und konstanter Rundenzeiten auch von Erfolg gekrönt war. René Gerdenits sah sich in seinem Turn auch mit unzähligen Rück-Überrundungen konfrontiert, die aber rasch und friktionslos abgehandelt wurden – und dies trotz bereits merklich erhöhter Motortemperatur. Diverse Pacecar-Phasen machten es dem Mazda nicht leicht, sich durch Fahrtwind abzukühlen.

3-Stunden-Rennen Fuglau 12.6.2022
                                     Günther in der Staubhölle von Fuglau

3-Stunden-Rennen Fuglau 12.6.2022
                                     René im Fight mit dem Freinberger-Golf ...

3-Stunden-Rennen Fuglau 12.6.2022
                                        ... und aktiv arbeitend vor der Schikane

In der letzten Stunde des Rennens lag das Team bereits auf dem sensationellen Gesamtplatz 6, als eine neuerliche Pacecarphase das Feld zur Langsamfahrt verurteilte und Günther Schätzinger nichts gegen die wieder extrem ansteigende Motortemperatur tun konnte. Unmittelbar bevor René seinen dritten und finalen Turn antreten konnte, gab der Mazda wenig erfreuliche blaue Rauchzeichen von sich und quittierte just in der Fahrerwechselzone völlig geräuschlos seinen Dienst.

Gesamtplatz 9 in der Klasse mit 154 Runden bei 17 gewerteten Teams ist zwar nett, wir hätten aber dennoch gerne das Ziel gesehen!

Über eine Stunde Vollgas mit kochendem Motor, bei dem aufgrund der Hitze sogar die Abdeckung des Zahnriemens geschmolzen ist, ist laut René auf die Zugabe von Zusätzen von Metalubs zurück zu führen, ohne diese „Wundersafterl“ wäre sicher mehr als „nur“ die Zylinderkopfdichtung zu beklagen gewesen. Es werden sicherlich die Motorlager kontrolliert, aber nachdem es keine darauf hindeutenden Geräusche gab, dürfte da alles heil geblieben sein.

Urlaubsbedingt wird das Team das zweite 3-Stunden-Rennen am 17.September 2022 wahrscheinlich auslassen, pünktlich zum nächsten Wintercup aber wieder am Start sein!


Link zur Homepage https://freies-fahren.at/

Text: Michael Albert, Fotos: freies-fahren.at  


Der RRC13 auf der Oldtimermesse 2022 in Tulln

Nach einigen Jahren Pause präsentierte sich der Automobilsportclub RRC13 Wien auf der Oldtimermesse in Tulln, die nach zwei Jahren Coronapause ihre Tore für Vereine, Clubs, Museen und Oldtimerhändlern sowie für die zahlreichen Besucher öffnete.

Danke für die unzähligen Besuche auf unserem Messestand!

Danke für die vielen netten Gespräche!

Oldtimermesse 20.5.2022 Tulln 
Oldtimermesse 20.5.2022 Tulln
            Der Messestand in Halle 6
...                                      ... nach dem Aufbau am Freitag

Danke an die Macher: Günther, Ralph, Franz und Präsident Michael!

Und Danke an Robert Novak, der eine Fulvia mit echter Motorsportgeschichte präsentiert hat. Seine Fulvia hat 1972 mit dem Fahrer Roland Wieser mit der Startnummer 41 an der legendären Rallye der 1000 Minuten teilgenommen, die von 1964 bis 1972 als anspruchvollste Rallye Österreichs bezeichnet wurde und klangvolle Namen wie Jochen Rindt, Karl Obrecht, Peter Peter, Christian Kletzer, Simo Lampinen, Sandro Munari, Raffaele Pinto und Herbert Grünsteidl auf den Nennlisten führte.

2022, also exakt 50 Jahre nach ihrem Rallyeeinsatz, steht diese Lancia Fulvia, 1972 nagelneu und weiß, in Tulln auf dem Messestand des Clubs, der damals (und auch danach) dank Kurt Sassarak und seinen Mitstreitern im Automobilsportclub RRC13 Wien Motorsportgeschichte schrieb! Schöner kann man motorsportliche Geschichte kaum in die Gegenwart transportieren!

Fotos vom Messetag 1 am Samstag, den 21.5.2022:

Oldtimermesse 21.5.2022 Tulln  Oldtimermesse 21.5.2022 Tulln
Oldtimermesse 21.5.2022 Tulln

Oldtimermesse 21.5.2022 Tulln
  Oldtimermesse 21.5.2022 Tulln

Fotos vom Messetag 2 am Sonntag, den 22.5.2022:

Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln  Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln
Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln  Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln
Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln  Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln

Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln  Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln
Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln  Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln

Oldtimermesse 22.5.2022 Tulln

           Günther und Franz schauen beim spannenden Formel
1-Rennen am Handy zu ...


(Text: Michael Albert, Fotos: Michael Albert und Günther Schätzinger)  


3-Stunden-Cup Fuglau 2021/2022 – Finale am 5. März 2022

Auf dem dritten Platz der Gesamtwertung, 6 Punkte hinter den Bayerischen Thermomixern und 4 Punkte vor dem Leru-Team 2 – um den dritten Platz halten zu können, durfte das Team RRC13 maximal einen Platz hinter Peter Freinbergers Team ins Ziel kommen. Das waren die Eckdaten.

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                           Der von René bestens vorbereitete Mazda bei der Abnahme

Im Hinblick auf die extreme Staubentwicklung auf der Gegengeraden schien dem Team RRC13 der Startplatz sekundär, man begnügte sich mit dem von Präsident Michael Albert eingefahrenen Startplatz 10 und verzichtete auf das volle Ausnützen der gegebenen Trainingszeit.

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                              Start von Position 10 - mit einigen Problemen ...

Ein compacter BMW fand am Start weder Gang noch Gasfuß und blockierte die rechte Startreihe derart nachhaltig, dass gleich einmal drei Plätze verloren gingen. Nach nervenaufreibenden Überholmanövern, Blindflug auf dem Weg zur alten Schikane und einigen gewonnenen Plätzen übergab Michael an Günther Schätzinger, der ebenso wie René Gerdenits danach konstante Runden abspulte.

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                              Nach der Schikane in der Staubhölle von Fuglau ...

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                                           Der Mazda im Flugmodus ;-)

Da Franz Schulz bei der Blaufränkischand Rallye im Einsatz war, griff Michael zu Beginn der zweiten Rennstunde wieder ins Lenkrad – bis ihn ein Reifenschaden rechts vorne ins Fahrerlager zwang. Plätze verloren, aber nachdem die Thermomixer bereits nach wenigen Runden ihren Golf abstellen mussten, war rein rechnerisch ein vierter Platz ausreichend, um sie in der Gesamtwertung zu überholen, unabhängig vom Abschneiden des LeruTeam, und den dritten Platz zu finalisieren.

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                                    Die Fahrerwechsel funktionierten bereits sehr gut

In der letzten Stunde hieß es, den Mazda auf Platz vier zu halten – doch im letzten Turn erschwerte ein neuerlicher Reifenschaden den Vortrieb, Rene Gerdenits musste in die Box. Glücklicherweise hatte auch das LeruTeam Probleme, in den letzten fünf Minuten des Rennens fielen sie vom zweiten auf den dritten Platz zurück, der METZKER-Mazda konnte von fünf auf Platz vier getreten werden und somit nicht nur direkt hinter Freini und seinem Team sondern auch weit vor den Bayern die Ziellinie überqueren.

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale 3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                         Angriffsversuch eines 150-PS-BMW's ... aber nicht mit Günther ...

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale 3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                                                   ... abgewehrt und vorne geblieben

In der Endabrechnung bedeutete dies Platz 2 im 3-Stunden-Cup 2021/2022, nur zwei Punkte vor dem Leru-Team und drei Punkte vor dem Team Thermomix. Schiessling Racing 3 fuhr sowieso in einer anderen Liga, so gesehen kann das Team RRC13 mehr als zufrieden sein. Dank gewissenhafter Vorbereitung des METZKER-Mazda durch René Gerdenits, möglichst gesittetem und überlegtem Fahren und vor allem fünf Zielankünften, davon zweimal auf dem Podium, war dieser Erfolg erst möglich.

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale 3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
    Glückliche Gesichter nach Platz 4 im Finallauf                      Maskottchen Bruno war immer dabei

3-Stunden-Cup Fuglau 5.3.2022 Finale
                         Das stolze Team mit dem schönen Pokal für den zweiten Gesamtplatz

Hier das erfreuliche Endergebnis des 3-Stunden-Cups 2021/2022 in Fuglau.
Link zur Homepage https://freies-fahren.at/

Es wird wieder 3-Stunden-Rennen und 3-Stunden-Cups geben – wir werden berichten!

Text: Michael Albert, Fotos: freies-fahren.at und Günther Schätzinger

 


3-Stunden-Cup Fuglau 2021/2022 – Lauf 4 am 19. Februar 2022

Platz 3 nach drei Läufen, hinter dem Schiessling-Mazda und dem extrem starken Golf der Bayerischen Thermomixern – das Ziel: diesen Platz halten.

3-Stunden-Cup Fuglau 19.02.2022
                              Vor dem Start - alle wie immer fröhlich und motiviert

Im Training wurden 40 Minuten mit angefahrenen Reifen gefahren, um die Strecke kennen zu lernen, diesmal wieder im Uhrzeigersinn, allerdings ohne Südkurve. Nach diesem Warmup bekam der METZKER-Mazda nagelneue Gummi an der Vorderachse, mit denen Präsident Michael Albert auf Zeitenjagd ging. Drei Sekunden brachten die neuen Reifen und die Zeit von 0:54.785 bedeutete Platz 10 in der Startaufstellung.

3-Stunden-Cup Fuglau 19.02.2022
                              Vor dem Start - Einrichten der Startaufstellung ...

Der Start verlief friktionsfrei, Michael machte im Startturn drei Plätze gut und übergab an Günther Schätzinger, der die Position halten konnte, ebenso wie danach Rene Gerdenits und Franz Schulz.

3-Stunden-Cup Fuglau 19.02.2022
                              Präsident Michael Albert konzentriert bei seinem Startturn

Dank diverser Reifen- und Unfallschäden der Konkurrenz, konstantes und konzentriertes Fahren und vor allem der perfekt von Rene vorbereitete Mazda spülte das Team Platz um Platz nach vorne, nach zwei Stunden lag das Team auf Platz 4 in der Klasse und Platz 6 im Gesamtklassement. Die Schlaglöcher am Nordring wurden immer tiefer, dennoch blieb man von Reifenschäden verschont, Probleme mit der Benzinzufuhr bremsten in den letzten zwei Turns Franz Schulz und Michael Albert ein wenig ein, dennoch konnten noch Plätze gut gemacht werden, nach 163 gefahrenen Runden wurde der RRC13-Mazda auf Gesamtplatz 4 und Platz 3 in der Klasse abgewunken.

3-Stunden-Cup Fuglau 19.02.2022
                                                     Beim Fahrerwechsel ...

Bevor Präsident Michael Albert den Schlussturn übernahm, meinte Rene Gerdenits, dass die schnellste Runde im Rennen mit 0:54.845 angesichts des Streckenzustands und der mehr als mitgenommenen Reifen kaum mehr zu unterbieten sein wird. Etwa zehn Runden vor der Zielflagge stand 0:54.192 auf der Anzeige – quod erat demonstrandum!

3-Stunden-Cup Fuglau 19.02.2022
                              Glückliche Gesichter bei der Siegerehrung - 3. Platz!

Mit 6 Punkten Rückstand auf den Golf aus Bayern und vier Punkten Vorsprung auf einen weiteren starken Golf von Peter Freinberger und Sven Förster und Platz 3 in der Klassenwertung geht es am 5.März 2022 ins Finale.
Wir werden berichten!
 


RRC13 Clubmitglieder auch in der 150 PS Klasse vorn dabei!

Beim 2. Lauf zum 3 h Cup Cup am 23. Jänner 2022 am Wachauring bei Melk belegten Werner Panhauser und Daniel Fasch den 4. Platz.

3-Stunden-Cup Melk 23.01.2022
                                         Daniel Fasch und Werner Panhauser

Wintereinbruch und Wind empfingen die 20 Starter am Wachauring, wo mit dem Uhrzeigersinn auf Aspahlt der 2. Lauf unter der neuen Regie von Jürgen Weiss ausgetragen wurde. Werner Panhauser kam gut warmgefahren aus Estoril nach Melk und stellte den BMW 318ti in die 2. Startreihe auf den 4. Platz im Qualifying. Panhauser fuhr auch gleich den Startturn, und war sofort in einen packenden Fight mit einem Audi A4 Quattro verwickelt, der aus den langsamen Ecken sichtlich besser rauskam. Panhauser fightete mit dem Messer zwischen den Zähnen und verteidigte den 3. Platz bis zur Übergabe an Daniel Fasch, der sich ebenfalls sehr konstant gut verkaufte.

3-Stunden-Cup Melk 23.01.2022
                                         in der Boxengasse ...

Im Laufe der 3 Stunden zeigte sich, dass die Rundenzeiten sehr kompetitiv waren aber bei den Fahrerwechseln noch "Room for Improvement" besteht. So fand man sich zur Halbzeit auf Rang 5 und schlussendlich auf Platz 4 im Ziel.


3-Stunden-Cup Melk 23.01.2022
                                   Werner Panhauser am Weg zum Fahrerwechsel ...

"Wir müssen jetzt den Fahrerwechsel optimieren. Wenn wir dort 2 Sekunden pro Wechsel verlieren, dann ist das auf der Strecke fast nicht aufzuholen" meinte Werner Panhauser im Ziel. "Aber wir harmonieren gut und hatten riesigen Spass am Fahren", so Daniel Fasch.

 


3-Stunden-Cup Fuglau 2021/2022 – Lauf 3 am 22. Jänner 2022

Mit einigen Modifikationen am Mazda, um der Herausforderung Nordring weiterhin gewachsen zu sein, sah sich das Team diesmal mit 15 weiteren Teams in der Klasse bis 90PS konfrontiert – es werden immer mehr!

3-Stunden-Cup Fuglau 22.01.2022
                         Vor der Anmeldung und Abnahme ... der Schneebelag versprach Spannung

Nässe, Eis und Schnee, dazu noch das erstmalige Befahren des Nordring im Uhrzeigersinn, stellten eine zusätzliche Prüfung dar, bei der sich aber sehr schnell zeigte, wer zu den erst zu nehmenden Konkurrenten zu zählen war.

3-Stunden-Cup Fuglau 22.01.2022
                  Unser Chefmechaniker und Autocrasher Rene bereitete den Mazda perfekt vor

Das Training verlief vielversprechend, nachdem sich Günther Schätzinger, Rene Gerdenits, Franz Schulz und Michael Albert in dieser Reihenfolge einmal den Streckenverlauf angesehen haben, wurden neuen Reifen an der Vorderachse montiert, die vom Präsident Michael Albert bei der Jagd nach einer guten Qualifikationsrunde angefahren wurden. Mit minimalem Rückstand auf den Mazda von Schiessling Racing und einen Schiessling-Peugeot aus der 150PS-Klasse landete das Team RRC13 auf Platz drei, also in der ersten Startreihe!

Problemloser Start, das Team Freinberger-Förster schob sich in Runde 4 am Mazda vorbei, aber wie man weiß, wird ein Rennen über drei Stunden nicht in den ersten Runden entschieden. Michael Albert konnte sich von der Meute gut absetzen und übergab den Mazda auf Platz 4 mit viel Luft nach hinten an Günther Schätzinger, der sehr konstant fuhr und lange die Position halten konnte. Bis er in der Südkurve gegen die Betonmauer rutschte und die linke vordere Felge so massiv beschädigte, dass er in die Box musste.

3-Stunden-Cup Fuglau 22.01.2022
                                         Nach der Schikane mit Schotterbelag

Box und Reifentausch kosteten 8 Plätze, jetzt musste das Team nicht nur auf zügiges Ankommen sondern auch auf Druck fahren. Die Rundenzeiten passten, der Mazda lief wie ein Uhrwerk, bis ein Ford Puma den Präsi am Überholen hindern wollte und ihm dabei die rechte vordere Felge zerstörte. Drei Runden auf drei Rädern bis zum nächsten Fahrerwechsel, Rad und Fahrer getauscht – weiter beim fast aussichtslosen Versuch, den Rückstand durch zwei Reifenschäden wieder gut zu machen.

3-Stunden-Cup Fuglau 22.01.2022
                      Präsident Michael Albert im Fight in der Westkurve - innen durch und vorbei


Rene gewöhnt sich langsam aber sicher an die im Gegensatz zum Autocrash griffige Fahrbahn, Günther hielt brav seine Spur, Franz funktioniert sowieso immer und nach dem letzten Turn, gefahren von Michael, fand man sich auf Platz 5 in der Klasse wieder und konnte damit Platz 3 in der Gesamtwertung halten!

Die zuletzt an der Vorderachse montierten Felgen sind ein Fall für den Schrott, die extremen Schlaglöcher in der letzten Stunde haben ihre Spuren hinterlassen.

3-Stunden-Cup Fuglau 22.01.2022
                                              Nach dem Rennen - ohne Worte ...

Lauf 4 findet am 19.Februar 2022 statt – dann hoffentlich wieder ohne Ausrutscher und Reparaturpausen.